19.09.2019 Finisterrae

Eine unruhige Nacht in der Herberge in Santiago ging zuende.Obwohl es ein uraltes riesiges Gebäude war, sehr romantisch in einer guten Gegend angelegt, war es sehr hellhörig. In einem schmalen Gang standen Bett an Bett an der Wand. Jeder der nach dir im Gang schlief, mußte an deinem Fußende vorbei, grrr schlapp grrr schlapp bei jedem Gang zum Clo.Um 7 Uhr zum Estadio de Autobuses und Tickets zum Ende der Welt gekauft. Wir trafen Michi (Köln)wieder ,die nach Muxia wollte.

Wir beide haben Telefonnummern getauscht. Michi besorgt mir ein Magnet aus Santiago.Um 9 Uhr ging unser Bus und nach guten 3 Stunden waren wir da. Wir haben eine gute einfache Herberge erwischt. Nachmittags war Mädelstag und Rosi und ich machten uns aus dem Staub. Von Geschäft zu Geschäft wurde gebummelt. Unsere Einkaufsergüsse waren vorzeigbar.Wir haben einer Fischauktion zugeschaut, Einheimische haben uns auf Bildern gezeigt, wie es noch vor ein paar Jahrzehnten hier aussah.Nach einer fleißigen Suche haben wir unser Restaurante für eine Paella gefunden.

(2014 war es noch eine kleine Tiefgarage, wo eine Gruppe musizierte und übte).Es wurde ein wunderbarer Abend. Wir zogen ein Resümee und meinten einhellig, „Unser Weg war trotz aller Probleme ein wunderschöner inspirierender Weg“)Die Bedienung gab einen Schnaps aus und trank sogar einen mit. Der Koch ließ sich von Michael und Jürgen in die Töpfe gucken und wir waren eine große Familie.Nun gehts ins Bett, denn morgen wollen wir unsere letzen Km laufen um an den Kilometerstein 0 zu kommen. Dort wird ein tolles Picknick stattfinden mit Wein und Oliven, Brot und Käse und natürlich Schinken. Jeder muß ein Lied seiner Heimat singen. Es wird bestimmt lustig.Liebe Grüße von der (mal wieder Wein)seligen Lucia

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